Die eigentliche Arbeit liegt zwischen den Systemen

Zwei Anwendungen können jeweils eine gute API besitzen und trotzdem nicht direkt zusammenpassen. Feldnamen, Datenmodelle, Berechtigungen und Prozesslogik unterscheiden sich. Eine Integration übersetzt deshalb nicht nur Daten, sondern auch Regeln.

Authentifizierung zuerst klären

OAuth, API Keys, Service Accounts oder SSO bestimmen, wie ein System technisch angesprochen werden darf. Zugriffe sollten mit geringstmöglichen Rechten erfolgen. Secrets gehören in eine geschützte Serverkonfiguration und nicht in Browser-Code oder Prompts.

Fehler sind normal

Produktive Integrationen müssen damit rechnen, dass ein Zielsystem zeitweise nicht verfügbar ist, Rate Limits greift oder ein Datensatz unvollständig ist. Deshalb sind Wiederholungslogik, Warteschlangen, Idempotenz und verständliche Fehlerprotokolle keine Kür, sondern Teil der Lösung.

Webhooks oder Polling?

Wenn ein System Ereignisse per Webhook senden kann, lassen sich Änderungen häufig schneller und effizienter verarbeiten. Fehlt diese Möglichkeit, kann ein zeitgesteuerter Abruf sinnvoll sein. Die Wahl hängt vom Prozess, Datenvolumen und den Fähigkeiten der beteiligten Anwendungen ab.

Wann MCP dazukommt

Eine klassische API bleibt die technische Grundlage vieler Integrationen. MCP wird interessant, wenn freigegebene Funktionen zusätzlich für KI-Anwendungen als standardisierte Werkzeuge bereitgestellt werden sollen. Das ersetzt die API nicht, sondern legt einen KI-tauglichen Werkzeug-Layer darüber.

Eine Integration ist fertig, wenn der Datenfluss auch an einem schlechten Dienstag funktioniert – nicht nur im ersten Demo-Call.
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